So wie wir uns für die tägliche Reinigung des Körpers gut vorbereiten müssen – mit Handtuch und Seife…, so müssen wir uns auch für die Reinigung der Seele gut vorbereiten. Wir müssen in unsere Seele hineinhorchen. Dies kann nur geschehen, wenn wir uns leise zurückziehen und über die 10 Gebote nachdenken. Was habe ich an den 10 Geboten bewusst oder unbewusst nicht befolgt. Am besten ist es, sich einen Stift und ein Blatt Papier oder mehrere Blätter zurechtzulegen, so ist es meine Erfahrung, um alles aufzuschreiben. Nach der Lossprechung kann das Papier freudig verbrannt werden. Gott „vergisst“ auch nach der Lossprechung sofort alle gebeichteten Sünden, besser gesagt, er kommt nie mehr darauf zurück, um sie uns vorzuhalten. Vergessen wir alles Schlechte und fangen wir wieder mit dem Guten neu an. Könnten wir nach der Lossprechung unsere Seele sehen, wären wir geblendet von so einem strahlenden Weiss.

Weil wir Sünder sind, haben wir die Vergebung der Sünden nötig (wenn wir in den Himmel kommen wollen). Die Lossprechung ist die Vergebung der Sünde durch einen kath. Priester.

Sr. Faustina zu Jesus: «König der Barmherzigkeit, leite meine Seele.»

Jesus zur Sr. Faustina: «Schiebe das Sakrament der Beichte (Lossprechung) nicht auf, denn das missfällt mir. Schenke wenig Beachtung dem, was im Umkreis gemurmelt wird.» 1464

Sr. Faustina: «Jetzt verstehe ich, dass die Beichte lediglich das Bekennen (109) von Sünden ist….» 654

Heute belehrte mich der Herr aufs Neue, wie ich mich zum Sakrament der Busse begeben soll: «Meine Tochter, wie du dich in Meiner Gegenwart vorbereitest, so beichtest du auch vor Mir. Ich verhülle mich nur mit dem Priester. Überlege niemals, wie der Priester (89) ist, mit dem Ich mich verhüllt habe. Öffne dich in der Beichte, wie vor Mir Selbst und ich werde deine Seele mit Meinem Licht erfüllen.» 1725

Es gibt keine so grosse Sünde, die Gott nicht verzeihen würde, wenn man sie bereut und aufrichtig beichtet.

Aus der HEILIGEN SCHRIFT zum Thema Sünde, Belehrung und Vergebung:                        

„Barmherzigkeit rettet vor dem Tod und reinigt von jeder Sünde.“ (Tob 12,9)

"Da bekannte ich Dir meine Sünde und verbarg nicht länger meine Schuld vor Dir." (Ps 32,5)

"Wer seine Sünden verheimlicht, hat kein Glück; wer sie bekennt und meidet, findet Erbarmen." (Spr 28,13)

„Verlass dich nicht auf die Vergebung, füge nicht Sünde an Sünde, indem du sagst: ,Seine Barmherzigkeit ist gross, ER wird mir viele Sünden verzeihen.' " (Sir 5,5)

Ja, GOTTES Barmherzigkeit ist unfassbar gross für den Menschen, der in Reue seine Sünden vor GOTT bringt; aber sündigen wir nur ja nicht drauf los, indem wir denken: Er wird uns dann schon wieder verzeihen!

"Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiss werden wie Schnee." (Jes 1,18)

Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist Er treu und gerecht; Er vergibt uns die Sünden. (1 Joh 1,)

Er liebt uns und hat uns von seinen Sünden erlöst durch sein Blut… ( Offb 1,5)

 

Was uns Heilige zu sagen haben

HI. Augustinus:
"Die Kirche hat die Schlüssel des Himmelreiches erhalten, damit in ihr durch das Blut CHRISTI und das Wirken des HEILIGEN GEISTES die Sündenvergebung geschehe."

"Gäbe es in der Kirche nicht die Sündenvergebung, so würde keine Hoffnung auf ein ewiges Leben und eine ewige Befreiung bestehen. Danken wir GOTT, der Seiner Kirche ein solches Geschenk gemacht hat!"

HI. Johannes Chrysostomus:
"Die Priester haben eine Vollmacht empfangen, die GOTT weder den Engeln noch den Erzengeln gegeben hat...

Hl. Pfarrer von Ars:
"Ich weiss, dass wir schwach sind, dass wir in Sünden fallen können ... Doch in der Sünde verharren, nachdem man sie begangen hat, im Hass GOTTES zu verbleiben, das konnte ich nie verstehen. Denn man hat ja alle Mittel, um wieder herauszufinden."

"Nichts beleidigt den lieben GOTT so sehr, als an Seiner Barmherzigkeit zu zweifeln." "Manche sagen: ,Ich habe zu viel Böses getan; der liebe GOTT kann mir nicht verzeihen.' Das ist eine grobe Lästerung. Es bedeutet, der Barmherzigkeit GOTTES eine Grenze setzen. Sie hat aber keine; sie ist grenzenlos."

"Der liebe GOTT wird einem reuigen Sünder rascher verzeihen als eine Mutter ihr Kind aus dem Feuer zieht."

"Seine grösste Freude ist, uns zu verzeihen."

Machen wir also dem guten VATER diese Freude: Kehren wir zu Ihm zurück! ... und wir werden glücklich sein."

"Der liebe GOTT wird nur denen verzeihen, die verziehen haben; das ist die Regel."

"Seinem Herzen entquillt ein Strom von Liebe und Erbarmen, um die Sünden der Welt zu ertränken."

"Welche Güte GOTTES! Sein gütiges Herz ist ein Meer an Barmherzigkeit. Welch grosse Sünder wir darum auch sein mögen, verzweifeln wir nicht an unserem Heil!"

"Die Barmherzigkeit GOTTES ist wie ein aus den Ufern getretener Strom; sie reisst die Herzen auf ihrem Weg mit."

"Wäre eure Seele auch schwarz wie Kohle, rot wie Scharlach - durch die Lossprechung werde ich sie weiss machen wie Schnee."

 

Wahre Begebenheiten

"Lebensgefährlich"
Am 13. November 354 kommt in Tagaste (im heutigen Algerien) ein kleiner Bub zur Welt. (Was jetzt folgt, könnte genauso gut die Beschreibung des Lebens eines "modernen" Jugendlichen des 21.Jahrhunderts sein .. .) Nun, der Vater des Buben ist Heide, die Mutter Christin. Sie erzieht ihn christlich, getauft aber wird er noch nicht. Während seiner Studienjahre entfremdet er sich immer mehr der christlichen Lehre. Er verfällt sündhaften Begierden und lebt in Sünde mit seiner jungen Lebensgefährtin zusammen. So ein Leben ist (für die Seele und auch für den Leib) lebensgefährlich. Die Mahnungen der Mutter sind vergeblich. Er lebt weiterhin in Sünde. Seine Geliebte gebiert ihm einen Sohn. Mit 20 Jahren ist er Lehrer der Künste in Tagaste und geht dann 10 Jahre später als Rhetorikprofessor nach Mailand. Während der nächsten Jahre gehört er den Manichäern an (diese Irrlehre geht auf den Perser Mani zurück).

Doch schliesslich siegt die Gnade GOTTES! Die Gebete und Tränen seiner Mutter Monika waren also nicht vergeblich! Im Jahr 387 empfangen er und sein Sohn Adeodatus vom hl. Bischof Ambrosius die Taufe. Ja, er wird schliesslich sogar Priester und Bischof. Er beeinflusst das ganze Abendland positiv. Eine glühende Liebe zu GOTT und eine unbeschreibliche Güte zeichnen ihn aus. Wir verehren ihn heute als heiligen Kirchenlehrer. Sein Name ist Augustinus. Er hat die Vergebung GOTTES gesucht und gefunden! Möge sein Beispiel vielen Menschen in unserer Zeit helfen, ihr sündhaftes Leben zu erkennen, zu beweinen und zu bereuen und in Zukunft ein heiliges Leben zu führen!

Eine wunderbare Heilung mit wunderbaren Folgen
20.Jahrhundert. Das 4-jährige Kind einer Wiener Arbeiterfamilie liegt, von den Ärzten aufgegeben, mit faustgrossen und kleineren Geschwüren am ganzen Körper in einer Klinik. Die Mutter des Kindes bekommt eines Tages von einer Freundin den Rat, doch mit dem todkranken Kind zu P. Pio zu fahren. Auf eigene Verantwortung nimmt die Mutter das Kind aus der Klinik, und sie unternehmen die weite Reise zum hl. P. Pio nach San Giovanni Rotondo in Italien (vorher hatte es noch eine Auseinandersetzung mit ihrem ungläubigen Mann gegeben, doch wegen des innigen Wunsches seiner Frau willigte er in ihren Plan ein). Nach ungefähr 14 Tagen kommt sie endlich zum Beichten bei P. Pio dran (unzählige Menschen warteten oft auf das Beichten bei ihm!), dann klagt sie ihm ihr Leid wegen des todkranken Kindes. P. Pio sagt zu ihr geheimnisvolle Worte, deren Sinn sie noch nicht versteht. Bei der Rückfahrt, an der österreichischen Grenze, merkt sie plötzlich, dass alle Geschwüre völlig verschwunden sind! Zu Hause angekommen, schaut sich ihr Mann das Kind näher an. Er schluchzt und sagt: "Ich glaube an GOTT, ich glaube!" Er unternimmt eine Dankwallfahrt zu P. Pio. Der bisher ungläubige Chefarzt aber findet daraufhin samt seiner ganzen Familie zu GOTT zurück!

Viele wahre und sehr interessante Begebenheiten - Interessantes für Dich - die das Leben geschrieben hat, zum Beispiel:

  • Bekehrung durch den Anblick eines Erstkommunionkindes
  • Dunkle Abwege – Bekehrung – Sterben für Jesus
  • Man kommt aus dem Staunen und Danken nicht heraus
  • In den Flammen voller Hoffnung
  • Ich habe Wunder gesehen! Ich habe Wunder gesehen!
  • „Du wunderst dich über die Worte die du in der Bibel geschrieben liest?“

Leider kann ich nicht alle Titel aufzählen, doch viele wahre Geschichten werden sie finden, in dem Buch von Gerhard Myrbach mit dem Titel:

Licht und Kraft für jeden Tag

ISBN 978 3 85353 040 5

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